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Seht Ihr den Wind?

 

 

 

 

Seht Ihr den Wind?

Nein, wir können ihn NICHT sehen!

Wir hören ihn sausen.

Wir sehen Wolken vorüberziehen, vom Wind geschoben.

Wir sehen Bäume sich biegen und das Laub rascheln.

Wir sehen Staub umherfliegen.

 

Aber sehen... können wir den Wind nicht!

 

Genauso ist der Atem Gottes.

Genauso ist der Wille Gottes.

Genauso ist die Anwesenheit des Urlichtes (wenn es denn noch bis hierher käme).

Genauso sind Euere Gedanken.

 

Eure Gedanken, Euer Wollen, Eure Empfindungen, zu einer Form geworden, gehen von Euch aus und sind unterwegs, um Gleichartiges anzuziehen, etwas zu bewirken, zu jemandem hinzugelangen und eine Botschaft zu übertragen. 

Aber Ihr seht es nicht mit Eueren irdischen Augen! Manchmal fühlt man es, wenn es im Bauch flau wird. Oder froh. Oder traurig. Oder erhaben. Aber wir sehen die Formen nicht. Fühlen nur den Druck dieser Form in uns ankommen.

Genauso ist der Wille Gottes, der einst vor Urzeiten, von Anbeginn, in diese Welt gestellt wurde. Der Wille, der sich auswirkt, je nachdem, was dem vorausgegangen ist. Auf Deutsch gesagt: Was wir gesäeht haben.

Der Wille ist dann unterwegs im Universum und sammelt, wie magnetisch, gleichartige Formen, um sich, gestärkt, zurück auf den Weg zum Urheber zu begeben.

Aber wir sehen es nicht.

Manchmal sagen wir: Es liegt was in der Luft. Wir kommen morgens raus und fühlen den ganzen Tag ein Stresspotential in der Atmosphäre liegen. Wir hören es kreischen und rumsen. Es ist irrsinnig laut in uns, aber wir sehen es nicht.

Der Wille Gottes, die Urgesetze, sind unterwegs wie der Wind, von dem wir nur seine Auswirkungen sehen können.

Der Wind kann Bäume ausreißen, Sturm und Sturmfluten verursachen, uns von der Straße oder aus dem Leben fegen.

Genauso ist der Wille Gottes.

 

 

 

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