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MATTHÄUS 5.6 - Almosen

"Habt acht auf eure Frömmigkeit, dass Ihr die nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; Ihr habt sonst keinen Lohn bei Eurem Vater im Himmel.

Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen lassen, wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Leuten gepriesen erden. Wahrlich, ich sage Euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.

Wenn du aber Almosen gibst, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut,

damit dein Almosen verborgen bleibe und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir´s vergelten."

 

An Tagen wie diesen bin ich sicher: Ich muss viel öfter in der Bibel lesen. Insbesondere dem Neuen Testament, weil Jesus da ja auch alles klarstellt, was die Propheten vor ihm falsch dargelegt haben.

Aber öfter lesen in Bezug darauf, dass mich seine Worte in meine Seele einbrennen sollen wie mit einem flammenden Schwert, so dass ich sein Wort in keiner Sekunde meines Lebens auch nur annähernd vergesse oder breche.

Und als ich heute wieder so las, da kam die große Scham über mich. Weil auch ich nicht frei bin von solchen Dingen, auch wenn ich es noch so gut meine. 

Schließlich möchte man ja wissen, ob seine Gabe angekommen ist und eine Spendenbescheinigung, die wäre doch auch nett.

Gut, das Finanzamt hat es damals wohl so noch nicht gegeben. In irgendeiner Form wohl, aber ich denke, nicht so ins Detail kompliziert wie heute.

Auch wenn ich es noch so gut meine, so schäme ich mich doch, dass ich nicht so gehandelt habe, wie Jesus es beschreibt, aber wir können uns bemühen, so zu sein.

Wir sind viel zu sehr darauf geprägt, was die Menschen wohl von uns denken könnten und dass sie auf jeden Fall etwas Gutes von uns denken sollen, auch wenn wir das verneinen.

 

Manchmal denke auch ich: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich´s völlig ungeniert, aber niemand möchte ein Geächteter sein.

 

Der Mensch ist ja lernfähig und da mir Gott wichtig ist, egal, was ein jeder denkt, so kann ich, wenn ich einen Fehler bei mir bemerkt habe, mich bemühen, anders zu handeln. Nicht nur nach außen sondern so, dass das Handeln mit meinem Innersten in der Überzeugung übereinstimmt. Denn sonst ist der Mensch ein Heuchler.

 

 

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