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Das Vater unser...

Ich sehe schon die Gesichter und höre die Stimmen, wenn die Überschrift gelesen wird!

Es bleibt jedem Menschen überlassen, ob er nun weiterlesen möchte oder nicht!

Erst, wenn Ihr bis zum Ende zu lesen Euch bemüht, wird Euch verständlich, was damit ausgedrückt werden soll. Ich werde hier nicht einfach das Vater Unser herbeten.

 

Selbst ich stehe manch ein Mal da und frage mich: Was genau soll ich nun tun? Soll ich überhaupt etwas tun? Und wenn ja... was genau? Und warum hat Gott mir scheinbar nicht geholfen?

 

Die Antwort - eine Antwort - finde ich - findet auch Ihr - nur in der Stille. In einem Moment der totalen inneren Einkehr. Und es war so... dass ich am Morgen in unserem gerade vereisten Garten unterwegs war und schon am Morgen mit Fragen aufgewacht war. Draußen dann wollte ich das Vaterunser beten. So ganz spontan, aber mir fiel plötzlich nicht mehr der "Einstieg" ein.

 

Dann kam der Einsatz :-) ... Vater unser der Du bist im Himmel. - Mit diesem ersten Satz bezeuge ich, dass ich überhaupt an die Existenz Gottes glaube, von ihr überzeugt bin.

Geheiligt werde dein Name! - Damit bekräftige ich, dass ich mich bemühen werde, immer nach dem Willen Gottes zu fragen.

Dein Reich komme. Wie im Himmel - so auf Erden. Damit erkenne ich an, dass die Gesetze von Gott nicht nur im Himmel gelten, sondern auch auf Erden und dass die Erde ein irdisches Abbild des Paradieses sein könnte. (das führe ich hier nicht weiter aus).

 

Unser täglich Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. - Und da war ich rein empfindungsmäßig an der Stelle angelangt, die für mich heute wichtig war. Das Vaterunser soll nicht einfach nur so dahergebetet werden. Jeder Teil davon hat eine tiefe Bedeutung, der nachzugehen ein jeder Mensch bestrebt sein sollte.

WIR erwarten, wenn wir einen Fehler gemacht haben, dass Gott uns verzeiht. Und wenn einer verzeiht, dann ist es Gott. Oder hat von Euch schon einmal jemand nachhaltig erfahren, dass ein Mensch verzeiht? Dass nichts mehr bleibt von dem, weswegen Groll oder Wut da war?

Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern... das heißt auch heute für mich, dass ich den Menschen, die mir Schlimmes angetan haben, vergeben werde. Dass ich nicht mit einem Anwalt oder Gericht dagegen vorgehen werde. Nicht durch Rufmord oder sonstiges, so wie ich es am eigenen Leibe erleiden musste. 

DANN wurden mir Episoden aus meiner Kindheit gezeigt, dass Gott mich immer dann getragen hat, dass er mir immer dann Bärenkräfte verliehen hat, wenn ich nicht anders konnte, als mich zur Wehr zu setzen. Immer gerade in dem Moment. Nicht aus einer Vorausschau, indem ich planen würde, mich zu wehren. Nein, immer nur im momentanen Angriff. Und immer dann, wenn in meinen jungen Jahren so eine Situation entstand, verlieh Gott mir solche Kräfte, die alle erstaunt hat! Und zutiefst beeindruckt. So sehr, dass man ohne Weiters von mir abgelassen und mich nie wieder angegriffen hat.

 

Und das Fazit der Geschicht?... Ohne, dass wir einem Menschen vergeben, und zwar so, dass wirklich kein Groll mehr bleibt; kein einziges Stäubchen, werden wir niemals Zugang zum Paradies erhalten können, weil dieser Groll, die Wut, was auch immer, eine Art dunklen Nebel um uns legen wird und eine Art Schwere erzeugt, auch wenn diese minimal ist, die dann den Eintritt ins Paradies verhindert.

 

Deshalb sei Euch zum ernsten Rat gegeben, den Rat Gottes zu befolgen, der da lautet:

 

"Mein ist die Rache und ich will vergelten!"

 

Richtet Ihr Euch stets darnach, ohne Wenn und Aber, dann bleibt Ihr frei von Dingen, die Euch niederhalten. 

Auf Erden kann der Mensch noch vieles kaschieren. Vor den Mitmenschen verbergen, aber sobald die Seele den Körper verlassen hat, wird sie prompt ihrer Schwere oder Leichtigkeit entsprechend, dorthin gezogen, wo nur Gleichgesinnte sind. Das kann Gutes sein, aber auch eben für manch einen Menschen die Hölle.

Die Hölle ist keine Erfindung Gottes. Der Mensch hat sich diese Hölle selber geschaffen.

 

Darüber lohnt es sich heute nachzudenken.

Einen gesegneten Sonntag Euch allen.

Kommentare: 1
  • #1

    Rosi (Dienstag, 07 Januar 2020 12:47)

    das hast du sehr gut geschrieben
    ohne Vergebung sind wir verloren
    auf Erden und im Himmeö

    alles Gute für dich

    Rosi